Sophie Zerchin (Pseudonym von Dorothea Buck)


"Auf der Spur des Morgensterns - Psychose als Selbstfindung"
Autobiografie, erschienen im List-Verlag


Mein Kommentar: Das wichtigste Buch in der Psychiatriereform in Deutschland,. Authentisch, ernst, fantasievoll, ermutigend.


 

Dorothea S. Buck - Zerchin


"LASST EUCH NICHT ENTMUTIGEN"
Texte (1968 - 2001)


Anne Fischer Verlag / Norderstedt
Leipziger Universitätsverlag,
ISBN 3-926049-32-4
ISBN 3-935693-58-3


Mein Kommentar: In diesem Buch findet man eine Kurzbiographie Dorothea Bucks sowie zahlreiche Aufsätze, die einen Überblick über die unermüdliche Arbeit dieser heute 85jährigen Frau für die Sache der Psychiatrieerfahrenen dokumentieren. Ein Schwerpunkt ist die Verbreitung der Idee der "Psychoseseminare im Trialog", ihre Antwort auf die schrecklichen Erfahrungen in der gesprächslosen Psychiatrie der Nazi-Zeit und die immer noch gesprächsarme Psychiatrie der Gegenwart.


Achim Tischer (Hg.)


Brauchen wir ein Mahnmal?
Zur Erinnerung an die Psychiatrie im Nationalsozialismus in Bremen


Edition Temmen
ISBN 3-86108-648-4


Aus dem Klappentext:
"Angesichts einer weit verbreiteten Unkenntnis über die im Dritten Reich begangenen Medizinverbrechen ist die Auseinandersetzung mit der Psychiatrie im Nationalsozialismus alles andere als eine rückwärtsgewandte moralische Verpflichtung. Sie ist vielmehr eine Aufforderung, das verstehende Wissen über die "Euthanasie"-Morde zu fördern und das Gedenken an die Opfer einer menschenverachtenden "Rassenhygiene" nicht zu einem rituellen Selbstzweck werden zu lassen.
Diese Buch dokumentiert eine seit über zehn Jahren in der Hansestadt Bremen öffentlich geführte Diskussion. Die Beiträge reflektieren aus der Perspektive von Betroffenen, von Kulturwissenschaft, Gesundheitswissenschaft, Politik, Psychiatrie und Bildender Kunst unseren heutigen Umgang mit der NS-Vergangenheit und die Frage nach den ethischen Grenzen in der Medizin - damals wie heute."

Mein Kommentar: "Was man erinnert, braucht man nicht zu verdrängen, was man verarbeitet hat, muß/kann sich nicht wiederholen."